Roger Spottiswoode, seit 2014 Schirmherr des IANA, arbeitete vor seiner Regie-Karriere als Cutter. Er erwarb sich einen Namen als vielseitiger Filmemacher. Neben US-Studio-Produktionen wie dem Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ (Tomorrow never dies), „Air America“ und „The 6th Day“ sowie Komödien wie „Stop! Oder meine Mami schießt!“ mit Sylvester Stallone und „Scott & Huutsch“ mit Tom Hanks hat er auch hochgelobte Filme wie „Under Fire“ abgeliefert und gewann 1993 beim Montréal World Film Festival einen Special Grand Prize of the Jury für sein AIDS-Drama „And the Band Played On“. Im Folgejahr wurde er für dieses Fernsehdrama beim Emmy nominiert. 1998 gewann er einen Gemini Award für die Regie bei „Hiroshima“. 2011 saß Spottiswoode in der Jury des 8. indischen Filmfestivals in Stuttgart. Zuletzt führte er Regie bei der erfolgreichen Literaturverfilmung „Bob, der Streuner.“


Prof. Dr. Michael Müller studierte Literaturwissenschaft, Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Universität München. Auf der Basis narrativer Ansätze berät er seither Unternehmen, Organisationen und öffentliche Institutionen bei der Kommunikations- und Kulturentwicklung, bei Veränderungs- und Strategieprozessen. Von 2010 bis 2024 war er Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart und war dort Mitgründer des „Instituts für Angewandte Narrationsforschung (IANA)“. Letzte Buchveröffentlichungen: Politisches Storytelling (von Halem 2020), Narrative Organisationen (mit C. Erlach, Springer 2020), In Aktanz gehen. Wie man hinderliche Geschichten loswird (mit C. Erlach, Carl-Auer 2024)
